Marko Kovic's Agenda-Setting zwischen Parlament und Medien: Normative PDF

By Marko Kovic

ISBN-10: 3658158972

ISBN-13: 9783658158972

ISBN-10: 3658158980

ISBN-13: 9783658158989

Marko Kovic untersucht, wie sich das Parlament und die Medien in der Schweiz im Laufe von Parlamentssessionen gegenseitig beeinflussen. Er zeigt auf, dass sich Parlamentarierinnen und Parlamentarier in ihren Präferenzordnungen und damit in ihrem parlamentarischen Handeln nicht nur nach den Logiken des Politischen, sondern auch nach Medienlogiken richten. Journalistinnen und Journalisten gestalten die Parlamentsberichterstattung zudem in erster Linie im Sinne von Medienlogiken und weniger nach Politiklogiken. Diese Präferenzkonstellation hat zur Folge, dass ein Teil der parlamentarischen Arbeit "medialisiert" wird: Parlamentarierinnen und Parlamentarier richten ihre parlamentarische Arbeit bisweilen explizit an den Bedürfnissen der Medien aus und nicht an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger.

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4 ist eine der Prämissen, dass Parlamentarierinnen und Parlamentarier zwei Sätze an Präferenzen haben. Zum einen die Präferenzen, welche sie mit ihren Wählerinnen und Wählern teilen. Zum anderen aber auch Präferenzen, welche nur sie selber hegen und ihre Wählerinnen und Wähler nicht. Diese suboptimale Kongruenz der Präferenzen zwischen der Wählerschaft und den Parlamentarierinnen und Parlamentariern bildet den Kern des Spannungsverhältnisses zwischen Prinzipal und Agent. Auch wenn diese Prämisse empirisch immer wahr ist14 , ist 14 Wenn dem Agenten, in diesem Falle Parlamentarierinnen und Parlamentariern, Akteursstatus und damit die Eigenschaft des sinngeleiteten Handelns unterstellt wird, können dessen Präferenzen nie perfekt mit den 2 Entdeckungszusammenhang 45 damit noch nichts über die Natur der Präferenzen der Parlamentarierinnen und Parlamentarier ausgesagt.

Diese Schnittmenge macht das aus, was aus der Perspektive der Prinzipal-Agent-Beziehung normativ wünschenswert ist – diese Schnittmenge ist jenes parlamentarische Handeln, welche dem Auftrag des Prinzipals entspricht. Diese Präferenzfamilie nenne ich die Politiklogiken. Zu dieser ersten Präferenzfamilie der Politiklogiken gehört auch ein Teil der Präferenzen der Medien (die dunkelgraue Schnittmenge in Abbildung 4): Das ist jener Teil der drei Sätze an Präferenzen von Wählerschaft, Parlament und Medien, welcher von allen drei Sätzen geteilt wird.

Im Grunde aber liesse sich Volkssouveränität auch über den einfacheren Mechanismus der Auslosung bestimmen (Manin 1997, S. 42-93), indem aus der Grundgesamtheit aller Bürgerinnen und Bürger periodisch Personen ausgelost werden, welche auf Zeit das Amt der Gesetzgebung ausüben. Der Anspruch, dass sich das politische Personal des Parlamentes aus der Grundgesamtheit aller Bürgerinnen und Bürger speisen soll, ist eine notwendige Bedingung auch für Volkssouveränität als repräsentative Demokratie, aber es ist noch keine hinreichende Bedingung.

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Agenda-Setting zwischen Parlament und Medien: Normative Herleitung und empirische Untersuchung am Beispiel der Schweiz by Marko Kovic


by Kenneth
4.4

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